Hillary Clinton, Barack Obama und New Work bei NavigationLab

Thomas Vajay LP 0 Comments

Khalil, unser jüngster Mitarbeiter, hat eine Auszeit von August bis November 2016 erbeten, um einen lang gehegten Traum zu erfüllen: Präsidentschaftswahlkampf in den USA. Das ist New Work! Nach einer Rallye mit dem amtierenden Präsidenten Barack Obama nahm er sich Zeit, um einige Zeilen für unsere Homepage zu formulieren.

Meine Kollegin Sue fragte mich im Anschluss des Obama Auftrittes, wie ich die bisherigen Wochen im amerikanischen Wahlkampf erlebe. „Ich lebe einen Traum. Jeden Tag wird ein bisschen mehr davon wahr.“

Meine drei Monate verbrachte ich in Cleveland, Ohio, unterwegs und leiste einen Beitrag dafür, dass der Anführer der freien Welt – das ist das Amt des US Präsidenten immer noch – jemand wird, den die Menschen weit über die eigenen Landesgrenzen schätzen und anerkennen.

Cleveland ist Teil von Cuyahoga County (eine Verwaltungseinheit zwischen der Stadt Cleveland und dem Staat Ohio). Der landläufigen Meinung nach, entscheidet dieser County maßgeblich, ob die Demokraten die Wahlmänner des Bundesstaats Ohio bekommen. Die Zahlen von der letzten Wahl belegen eindrucksvoll, wie wichtig dieses Gebiet im Rust Belt – der früheren Industriehochburg – für die Wahl ist.

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Damit nicht genug. Stolz sagen die Bewohner meines Bundesstaates: „As Ohio goes, so goes the Nation.“ Die Statistik gibt ihnen recht. Beispielsweise gewann kein Republikaner eine Wahl ohne Ohio. Kurz: nirgendwo ist jeder Wählerkontakt so entscheidend für den Wahlausgang, wo ich mich befand.

Details der Kampagnenstrategie, Organisation und Daten sind dabei zweitrangig, weil die grundlegende Frage „Why Hillary“ der Antreiber für die Mitarbeiter und Freiwilligen ist und war. Jeden Tag. Jeder hat seine eigenen, persönlichen Grund für sein Engagement. Diese Geschichte(n) sind das Feuer der Kampagne. Bei jedem Telefonat, jeder Wählerregistrierung, jeder öffentliche Rede, jedem Nachbarschaftstreffen – kurz bei jedem Berührungspunkt erzähle ich meine Geschichte. Selbst tiefüberzeugte Republikaner gaben sich nachdenklich. Einen von ihnen traf ich vor einigen Tagen bei einer Veranstaltung von Präsident Obama. Dieser Republikaner versprach mir, wegen Obama und mir Hillary Clinton zu wählen.

Aus meiner Sicht können Unternehmen folgenden Gedanken mitnehmen: Fragen Sie Ihre Mitarbeiter, warum sie jenseits von finanziellen Interessen sich für sie als Arbeitgeber entschieden haben. Sie werden in der Flut der Geschichten Diamanten finden, aus der sich Konsequenzen für ihre Strategie, Marke, Organisation und Geschäftsmodell ableiten lassen. Und Sie werden mehr Diamanten anziehen. Meine Geschichte erzähle ich Ihnen gerne bei einem Besuch.

Weitere Eindrücke finden Sie auf der Facebook Seite von Khalil.

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